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Kernloch- und Gewindetabelle

Metrisches Regelgewinde M1,6 bis M24: Steigung, Kernlochbohrer und Durchgangsloch auf einen Blick.

Metrisches ISO-Regelgewinde
Gewinde Steigung (mm) Kernlochbohrer (mm) Durchgangsloch mittel (mm)
M1,6 0,35 1,25 1,8
M2 0,4 1,6 2,4
M2,5 0,45 2,05 2,9
M3 0,5 2,5 3,4
M4 0,7 3,3 4,5
M5 0,8 4,2 5,5
M6 1,0 5,0 6,6
M8 1,25 6,8 9,0
M10 1,5 8,5 11,0
M12 1,75 10,2 13,5
M14 2,0 12,0 15,5
M16 2,0 14,0 17,5
M18 2,5 15,5 20,0
M20 2,5 17,5 22,0
M22 2,5 19,5 24,0
M24 3,0 21,0 26,0

Quellen: Steigung nach ISO 261, Kernlochbohrer für geschnittene Gewinde nach DIN 336, Durchgangsloch „mittel“ nach ISO 273.

So wird gerechnet

Für metrisches Regelgewinde gilt als Faustformel:

Kernloch ≈ Nenndurchmesser − Steigung

M6 hat 1 mm Steigung, also 6 − 1 = 5 mm. Die Tabelle nennt die genormten Bohrer – bei kleinen Gewinden weichen sie etwas von der Faustformel ab. Für Gewindeformer gelten größere Kernlöcher; den Wert nennt der Hersteller.

In gedruckten Teilen schneidet man Gewinde besser nicht, sondern setzt Gewindeeinsätze ein – deren Lochmaß steht beim Einsatz.

Häufige Fragen

Welcher Bohrer für M6?

Für ein geschnittenes M6-Gewinde 5,0 mm. Faustformel für Regelgewinde: Nenndurchmesser minus Steigung.

Gilt das auch für Gewindeformer?

Nein. Ein Gewindeformer verdrängt Material statt es zu schneiden und braucht ein größeres Kernloch – den Wert nennt der Hersteller des Formers.

Was heißt Durchgangsloch „mittel“?

Das Loch, durch das die Schraube frei hindurchgeht. ISO 273 kennt fein, mittel und grob; mittel ist die übliche Wahl.